Page 236 - EMF–Elektromagnetische Felder
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 die Nachttischlampen mit abgeschirmten Kabeln ausstatten lassen. (Siehe »Ressourcen« für Händler, die derartige Kabel anbieten.)
Üben Sie sich und Ihren Nachwuchs darin, möglichst viel Abstand zu Mobilfunkgeräten zu halten. Wenn Sie mit einem Laptop arbeiten müssen, legen Sie es auf den Tisch und nicht in Ihren Schoß. Müssen Sie es unbedingt auf Ihrem Schoß haben, dann legen Sie ein großes Kissen darunter.
Denken Sie daran, WLAN und Bluetooth am Laptop abzuschalten, ein geerdetes Stromkabel zu verwenden (anstatt den Batteriebetrieb zu nutzen) und über ein geerdetes LAN-Kabel, das an einen Ethernet- Erdungsadapter angeschlossen ist, ins Internet zu gehen. (Im Kapitel »Ressourcen« finden Sie Einzelhändler, die derartige Geräte anbieten.)
Priorität Nummer 3: Reduzieren Sie die Effekte externer EMF-Quellen
Am wichtigsten ist es, etwas gegen die vorgenannten Quellen von EMF- Strahlung zu tun, aber einige Fachleute sagen, dass die Quellen außerhalb der eigenen vier Wände ebenso durchdringen können. Selbst wenn sämtliche Mobilfunkgeräte innerhalb eines Haushalts abgeschaltet gewesen waren, konnten sie aufgrund der umliegenden Funkmasten dennoch in vielen Häusern starke elektromagnetische Felder messen.
Der Großteil der elektromagnetischen Strahlung außerhalb der eigenen vier Wände stammt von Mobilfunkmasten, Radio- und Fernsehsendern, WLAN-Netzen der Nachbarn, Stromleitungen und intelligenten Zählern. Sie alle bombardieren uns jeden Tag rund um die Uhr mit Strahlung, lassen sich aber nicht abschalten. Und wenn in Wohngebieten – insbesondere größeren Städten – noch die bereits besprochenen Small Cells für 4G/5G aus dem Boden schießen, wird sich diese Situation noch erheblich verschlimmern.
Doch auch wenn diese externen Quellen allgegenwärtig erscheinen, heißt das nicht, dass Sie ihnen völlig hilflos ausgeliefert sind.




























































































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