Page 206 - EMF–Elektromagnetische Felder
P. 206

 skizzieren. Es geht um vier Dinge, die Sie tun sollten, und zwar in dieser Reihenfolge:
Vermeiden Sie es, sich unnötig elektromagnetischen Feldern auszusetzen. Das gilt ganz besonders innerhalb der eigenen vier Wände und mit Blick auf Ihre persönlichen Geräte (wie Ihr Mobiltelefon), denn hier stehen Ihnen die besten Kontrollmöglichkeiten offen.
Wenn es unumgänglich ist, sich elektromagnetischen Feldern auszusetzen, halten Sie möglichst viel Abstand.
Verringern Sie die Menge an EMF-Strahlung, die aus externen Quellen in Ihr Zuhause dringt.
Wenn alles andere nicht hilft: Schirmen Sie sich selbst ab.
Ich gehe mit Ihnen in diesem Kapitel die unterschiedlichen Wege durch, auf denen Sie alle vier Ziele erreichen können. Zunächst jedoch möchte ich Ihnen raten, ernsthaft über den Kauf eines Messgeräts nachzudenken, das die Strahlung elektromagnetischer Felder misst und Ihnen hilft, die Effektivität jedes Ihrer Schritte zu bestimmen. Wenn Sie erkennen, wie groß Ihre Fortschritte sind, wird Sie das dazu verleiten, weitere Veränderungen anzustoßen und ein Leben mit weniger EMF-Belastung anzugehen.
Machen Sie das Unsichtbare sichtbar
Elektromagnetische Felder sind unter anderem deshalb so gefährlich, weil sie – genauso wie Röntgenstrahlen – unsichtbar, unhörbar und geruchlos sind. Sofern Sie nicht hypersensibel auf elektromagnetische Strahlung reagieren, werden Sie nicht sehen, fühlen oder hören können, dass Sie EMF ausgesetzt sind. Deshalb ist es sehr wichtig, sich Geräte zuzulegen, die alle versteckten Strahlenquellen akkurat lokalisieren und messen können.
Bevor Sie erste Schritte zur Reduzierung Ihrer EMF-Belastung in Angriff nehmen, sollten Sie unbedingt messen, wie groß die Strahlung im Moment überhaupt ist. Dadurch bekommen Sie einen Ausgangswert, mit dem Sie Ihre Eindämmungsstrategien effektiv gestalten und fein abstimmen können.


























































































   204   205   206   207   208