Page 16 - EMF–Elektromagnetische Felder
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 Strahlung, die Ihr Handy und Ihr WLAN absondern, könne keine DNA- Schäden verursachen, da ihre Energie nicht stark genug sei, DNA- Verbindungen direkt aufzubrechen.
Die Gegenthese, nichtionisierende Strahlung könne ähnliche genetische Schäden verursachen wie ionisierende Strahlung, ist sehr umstritten. Verwirrend wird dieses Thema vor allem dadurch, dass die nichtionisierende Strahlung Ihrer Mobilfunkgeräte auf ganz andere Weise biologische Schäden verursacht als die ionisierende Strahlung.
Es ist richtig, dass die Energie nichtionisierender Strahlung laut Definition nicht ausreicht, die kovalenten Bindungen in Ihrem Erbgut direkt aufzubrechen beziehungsweise Hydroxyl-Radikale zu produzieren, die diese Aufgabe dann übernehmen. Doch Mobilfunkstrahlung führt zu DNA- Schäden und biologischen Schäden, die nahezu identisch sind mit dem durch die ionisierende Strahlung angerichteten Unheil. Der Unterschied ist, dass dies auf eine Weise stattfindet, derer sich nur sehr wenige Menschen bewusst sind.
Die nichtionisierende Strahlung Ihrer Mobilfunkgeräte produziert Carbonylradikale. Diese unterscheiden sich zwar von den Hydroxyl- Radikalen, die durch ionisierende Strahlung entstehen, doch die Schäden, die sie an Ihrem Erbgut hervorrufen, an Ihren Zellmembranen, Proteinen, Mitochondrien und Stammzellen, sind praktisch identisch.
Der eigentliche Prozess ist natürlich deutlich komplexer, als ich es hier darstelle, deshalb gehe ich in Kapitel 4 sehr ausführlich auf die wissenschaftlichen Grundlagen ein, die belegen, wie elektromagnetische Felder nichtionisierender Strahlung zu Schäden führen. Dort erfahren Sie auch, warum die nichtionisierende Strahlung, der Sie sich tagtäglich durch Ihre Mobilfunkgeräte und Ihr WLAN-Netz aussetzen, insgesamt viel gefährlicher ist als die ionisierende Strahlung.
Die aktuellen Mobilfunk-Sicherheitsstandards haben gefährliche Mängel





























































































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